Innenraumschadstoffe: Lösemittel, Asbest, PAK, PCB, PCP, Formaldehyd - die Liste ist lang ...

Ein Schwerpunkt für Dipl.-Bioingenieur Michael Sievers als freier Sachverständiger und Baubiologe ist das Messen von Schadstoffen in Innenräumen. Die VDI 4300 ("Messen von Innenraumluftverunreinigungen") versteht unter Innenräumen Wohnräume, Büroarbeitsplätze, Schulen, Kindergärten, Hotels, Gaststätten, kulturelle Einrichtungen, Krankenhäuser, öffentliche Verkehrsmittel und Kraftfahrzeuge.

Es gibt eine fast unüberschaubare Palette von Chemikalien, die über Baustoffe und Bauprodukte, Farben und Lacke, Möbel und Textilien oder auch über alltägliche Gebrauchsgegenstände in die Innenraumluft gelangen. Leider sind unter diesen Chemikalien auch etliche, die die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen können. Immer wieder tauchen Innenraumbelastungen an Holzschutzmitteln (PCP, Lindan), polychlorierte Biphenylen (PCB), polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), Weichmachern, Flammschutzmitteln, Lösungsmitteln, Formaldehyd auf - um nur einige zu nennen.

Anzeichen für eine Belastung mit Innenraumschadstoffen bzw. Wohngiften können Geruchsbelastungen sein. Häufig beschriebene Krankheitssymptome durch erhöhte Raumluftbelastungen sind: Augenbrennen, Schleimhautreizungen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, erhöhte Infektanfälligkeit, mangelndes Konzentrationsvermögen, Gedächtnisprobleme, Reizbarkeit, Schmerzen in Knochen und Gelenken, Juckreiz, Schlafstörungen, nervöse Erscheinungen, Allergien.

Immer noch allgegenwärtig ist der Problemstoff Asbest, der bis in die 1990er Jahre in vielen Baustoffen aber auch in Einrichtungsgegenständen und Gebrauchsmaterialien verwendet wurde. Besonders bei Renovierungen und Sanierungen ist Vorsicht geboten. Gelangen Asbestfasern unkontrolliert in die Raumluft, sind aufwendige Reinigungsmaßnahmen unabdingbar. Gleiches gilt auch für Künstliche Mineralfasern (KMF), die vor 1996 hergestellt und als krebserzeugend eingestuft wurden.

Zum Nachweis, zur Identifizierung und zur Quantifizierung von Innenraumschadstoffen können Laboranalysen wichtige Erkenntnisse liefern. Sie sind Voraussetzung für eine sachkundige Ermittlung der Schadstoffquellen und eventuell zu treffende Maßnahmen. Um Innenraumschadstoffe zu erfassen und zu bewerten gibt es viele Standardverfahren. Der Untersuchungsumfang und die Nachweisverfahren richten sich nach der Fragestellung und den Schadstoffen.

ARENSA führt Untersuchungen zu folgenden Aufgabestellungen durch und erstellt Gutachten:

•    zur Ursachenklärung bei gesundheitlichen Beschwerden
•    zur Ermittlung bestimmter Schadstoffkonzentrationen
•    zur Einhaltung vorgegebener Grenz- und Richtwerte
•    bei Geruchsbelästigung
•    Immobiliencheck bei Erwerb oder zur Vorsorge
•    zur Erhebung eines Schadstoffkatasters in größeren Objekten
•    zum Aufstellen von Leistungsverzeichnissen bei Sanierungen
•    zur Sanierungsplanung und -begleitung

Die Kosten richten sich nach dem Untersuchungsumfang, der sich aus der Aufgabenstellung ergibt. Je nach Fragestellung können Laborkosten oder Kosten für weitere Untersuchungen anfallen (Raumklimaaufzeichnungen durch Datenlogger, Feuchtmessungen, Einsatz einer Blower Door etc.).

Wir sind für Sie im Städtedreieck Hamburg, Bremen, Hannover mit ihren Metropolregionen Norderstedt, Ahrensburg, Bergedorf, Harburg, Buxtehude, Buchholz, Lüneburg, Soltau, Munster, Bergen, Celle, Schneverdingen, Walsrode, Verden, Nienburg, Uelzen und Gifhorn unterwegs.